Jerrytown & Nuggetvalley Railroad
Im Frühjahr 1984 begann der Bau der Jerrytown & Nuggetvalley Railroad. Wir wählten einen Fantasienamen um in der Gestaltung des Geländes, sowie bei der Wahl der Fahrzeuge möglichst freie Hand zu haben. Von der Bauart her entschieden wir uns nicht für eine "on the table railroad", sondern nach unserem grossen Vorbild John Allen. Er war der Erste, welcher die sogenannte Tischbauweise verliess und den ganzen Raum, also vom Fussboden bis zur Decke in seine Anlagengestaltung einbezog. Nach diesem Muster entstand unsere J&N RR. Die Anlage existiert leider nicht mehr, da uns der gemietete Raum kurzfristig gekündet wurde. Wir haben in der kurzen Frist leider keinen passenden Raum gefunden, so dass die Anlage im Frühling 2002 schliesslich abgebrochen und "entsorgt" werden musste.
Geschichte
Die Szenerie spielt sich irgendwo im westlichen gebirgigen Teil der USA ab. Zeitlich haben wir den Übergang von der Dampf- zur Dieselära. Wobei die J&N RR noch ausschliesslich mit Dampf den Betrieb aufrecht erhält. Die Dieselloks gehören alle der Southern Pacific, welche sich das Benutzungsrecht der Strecken durch das Nuggetvalley gesichert hat. Die SP betreibt zudem in Jerrytown einen eigenen Dieselshop. Zwischendurch sind auf der Strecke noch die letzten Dampfloks der SP vor gemischten Güter- und Kohlezügen zu sehen.
Jerrytown City
Ausgangspunkt der Bahnstrecke in die Grosstadt Jerrytown . Mit Ihren riesigen Wolkenkratzern dominiert sie die linke Anlageseite. Wir haben Versucht die die Gebäude so maßstäblich wie möglich zu gestalten. Das grösste Gebäude hat 28 Stockwerke mit maßstäblichen 3,5 cm Stockwerkhöhe. Die Höhe beträgt somit ca. 98 cm. Eine Seitenlänge ist jeweils fast 50cm. Insgesamt besitzt dieses Gebäude rund 1360 Fenster! Das sind schon beachtliche Masse für H0. Das zweitgrösste Gebäude ist der Bahnhof Jerrytown. Dieses Gebäude ist dem Verwaltungsgebäude der Canadien Pacific Railroad (CPR) in Vancouver nachempfunden. Praktisch alle Gebäude sind selbst gebaut, da in dieser Grösse keine Bausätze vorhanden sind. Die einzige Möglichkeit ein einigermassen massstäbliches Gebäude aus Bausätzen zu bauen, besteht darin zwei oder drei Bausätze zu verwenden und die jeweiligen Seitenwände auf der gut sichtbaren Frontseite zusammenzusetzen. Die übrigen Wände müssen dann allerdings selbst gefertigt werden. Die Gebäude sind mit Papier beklebtem Balsaholz gebaut. Dies erlaubt recht grossflächige Seitenwände zu bauen welche eine saubere Oberfläche haben und zudem noch sehr formstabil sind. Praktisch sämtliche Gebäude sind innen beleuchtet.